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Ratgeber Verhaftung – Strafrecht Hamburg

Eine Verhaftung bzw. schon eine drohende Inhaftierung stellen eine äußerst unangenehme und belastende Situation dar. Damit Sie bei einem überraschenden Besuch von Ermittlungsbeamten oder Staatsanwaltschaft nicht völlig hilflos sind, biete ich – Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht aus Hamburg Apadana Khodakarami – Ihnen im Folgenden einen Ratgeber zum Thema Verhaftung. Dieser liefert nützliche Hinweise und Verhaltenstipps. Kann ein Ratgeber die Verteidigungsleistung eines erfahrenen Rechtsanwalts ersetzen? Ich denke, diese Frage kann jeder selbst für sich beantworten. Nehmen Sie daher in jeden Fall direkt Kontakt zu mir auf.

"Besuch" vor der Tür – Wie soll ich mich nun verhalten?

Wenn Ermittlungsbeamte und / oder Staatsanwaltschaft mit einem Haftbefehl vor der Tür stehen, haben Sie durchaus die Möglichkeit, sich zu den Tatvorwürfen zu äußern. Doch diese Option sollten Sie sich gut überlegen! Ohne einen erfahrenen Strafverteidiger kann es schnell passieren, dass Ihre Aussagen am Ende gegen Sie verwendet werden. Ohne einen im Strafrecht bewanderten Rechtsanwalt geraten Sie womöglich in eine schwierige Lage, die sich später kaum noch retten lässt. Daher die häufige Empfehlung jedes Strafverteidigers und so auch von mir:

Machen Sie von Ihrem Schweigerecht Gebrauch und kommunizieren Sie zunächst ausschließlich mit einem im Strafrecht bewanderten Anwalt.

Wenn Sie glauben, dass sei übertrieben und Sie könnten sich bei einem Haftbefehl auch ohne Anwalt verteidigen, dann empfehle ich einen Blick ins Gesetz. Selbst das Gesetz ordnet in § 140 Absatz 1 Nr.5 StPO (Strafprozessordnung) an, dass die Mitwirkung eines Verteidigers notwendig ist, wenn gegen einen Beschuldigten Untersuchungshaft vollstreckt wird.

Gibt es Voraussetzungen für eine Verhaftung?

Ja die gibt es. Bereits die formale Gestaltung des Haftbefehls bietet – sofern sie Fehler aufweist – erste Angriffspunkte. Bevor Sie jedoch auf eigene Faust eine Anfechtung versuchen, suchen Sie lieber einen Anwalt auf. Als erfahrener Hamburger Strafverteidiger kann ich die Gestaltung eines Haftbefehls sachgerecht prüfen und die Erfolgschancen einer Anfechtung sehr gut abschätzen. Lassen Sie sich daher unbedingt eine Kopie des Haftbefehls aushändigen! Der Haftbefehl muss mindestens über folgende, grundlegende Daten verfügen:

Weiterhin müssen – bevor es überhaupt zu einer Verhaftung kommen kann – bestimmte Vorgaben der Strafprozessordnung erfüllt sein. Das heißt ein dringender Tatverdacht, basierend auf tatsächlichen Anhaltspunkten muss gegeben sein. Darüber hinaus muss es einen konkreten Haftgrund geben (Fluchtgefahr, Verdunkelungsgefahr o. ä.).

Ist es Angehörigen gestattet, verhaftete Personen zu besuchen?

Grundsätzlich dürfen Angehörige eine in Haft befindliche Person besuchen. Das Besuchsrecht ist jedoch zeitlich begrenzt. Nötig dafür ist die Beantragung einer Erlaubnis in Form eines sog. Sprechscheins. Dieser Sprechschein wird vom zuständigen Staatsanwalt bzw. Richter ausgestellt. Wer in dem vorliegenden Fall der zuständige Staatsanwalt / Richter ist, kann dem Aktenzeichen des einzelnen Falls entnommen werden. Sollte das Aktenzeichen nicht bekannt sein, kann dieses auch über den eingeschalteten Rechtsanwalt in Erfahrung gebracht werden.

Ob Sie nun als Betroffener meine Dienste als Fachanwalt für Strafrecht oder als Angehöriger eines Verhafteten Auskünfte zum Besuchsrecht benötigen – Gerne können Sie sich mit mir in Verbindung setzen.

Möchten Sie einen in Haft befindlichen Angehörigen besuchen? Die Stadt Hamburg stellt diesbezüglich ein ausführliches Informationsblatt zur Verfügung.

Besucherinformationen U-Haft (PDF)

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